Aktuelles
Ferienprogramm 2012
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Kleider-Spielzeug-Bücherbasar
Am 10. März 2012 findet ein Kinderkleider-, Spielzeug- und Bücherbasar statt!
Weitere Infos hier klicken!
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Bericht St.-Martinsumzug 2011
Am ersten Sonntag nach Fasching wird in Fulda und Umgebung traditionell das „Hutzelfeuer" angezündet.
Das Anzünden des Hutzelfeuers ist ein heidnischer Brauch zum Austreiben des Winters und wird in der Region Fulda schon seit 250 Jahren begangen.
Jugendliche sammeln alte Weihnachtsbäume, Gestrüpp und Äste und schichten damit das Feuerholz auf. Oben auf dem Feuer wird eine Strohpuppe als Symbol für den Winter verbrannt.
Früher bekamen die jungen Leute als Dank für ihre Mühen gedörrte Obststücke (Birnen und Zwetschgen), die „Huitzeln", Eier und Wurst, aber auch Hutzelkräppel. Diesen „Huitzeln" verdankt das Feuer seinen Namen - Hutzelfeuer.
Wie schon in unserem Bericht über den Fasching beschrieben, ist die „Wilde 15" sehr an den Traditionen unserer Region interessiert und möchte möglichst viel dazu beitragen, heimische Sitten und Bräuche zu pflegen.
Unser Bauernhof „Lönneberga" befindet sich in Lüdermünd und so lag es nahe auch in Lüdermünd die Durchführung des Hutzelfeuers zu unterstützen.
In Zusammenarbeit mit den Messdienern und deren Eltern richteten wie am 13. März 2011 das Hutzelfeuer aus. Wir bereiteten „Hutzelkräppel" und verkauften sie. Der Erlös des Verkaufes ging an die „Frühchen-Intensivstation" des Klinikums Fulda.
Nach Einbruch der Dunkelheit leuchtete das Feuer und besonders für die Kinder war es ein beeindruckendes Erlebnis. Der „Hutzelprinz" der „Wilden 15" war natürlich auch dabei und verteilte an die Kleinen Leckereien.
Für uns ist eins klar: Auch im nächsten Jahr werden wir wieder in Lüdermünd den Winter austreiben und freuen uns über Familien, die mit uns feiern.
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Bericht Hutzelfeuer und „Wilde 15"
Seit Oktober haben sich die Kinder und Erzieherinnen der „Wilden 15" e. V. auf ein großes Ereignis vorbereitet: Wie in jedem Jahr wurde am 11. November 2011 mit einem bunten Lampionumzug dem heiligen Martin gedacht.
Einer Legende nach hat der heilige Martin von Tours als Soldat einem armen frierenden Bettler ein Stück seines Mantels abgeteilt und geschenkt und damit ein großes Beispiel für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe gegeben. Die Wilde 15 als traditionsbewusster Verein möchte alte Bräuche des Fuldaer Landes weiterführen und pflegen und lädt daher jedes Jahr nach Lüdermünd zum Laternenumzug ein, der durch das Dorf führt und auf dem Kinderbauernhof Lönneberga abschließt.
Viele kleine bunte Laternen wurden in der Herbstzeit von den Kindern gemeinsam mit ihrem Erzieherinnen in den Gruppen der Wilden 15 liebevoll gebastelt, bemalt, beklebt und gestaltet, damit jedes Kind beim Martinsumzug „leuchten" konnte.
Auch die bekannten Martinslieder durften nicht fehlen, wurden geübt und zählten bald zu den Lieblingsliedern der kleinen Sänger.
Als sich dann am 11. November 2011 viele große und kleine Menschen in Lüdermünd zum Martinsumzug trafen, waren alle ganz gespannt und erfüllt von der besonderen Stimmung, die von den vielen leuchtenden Lampions und Fackeln ausging. St. Martin mit seinem Pferd ritt voraus und bildete die Spitze des Zuges. Begleitet von der Musikkapelle sangen alle Besucher die traditionellen Martinslieder wie „Ich geh mit meiner Laterne" oder „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind". Der Zug führte durch die Straßen Lüdermünds und endete am Kinderbauernhof „Lönneberga" der Wilden 15. Hier konnten sich dann alle Besucher bei Glühwein, heißem O-Saft und Bratwürstchen aufwärmen.
Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen zauberhaften Martinsumzug durch Lüdermünd geben.
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Kinderfaschingsumzug und die "Wilde 15"
Zum dritten Mal in Folge nahm in 2011 eine Gruppe der „Wilden 15" mit viel „Helau" und „Fölsch foll" als Fußgruppe am Kinderkarnevalsumzug teil.
Im ersten Jahr (2009) waren wir als „Jim Knopf, die „Wilde 13", „Lukas, der Lokomotivführer", „Frau Waas" ... verkleidet. Auch Lokomotive „Emma" durfte nicht fehlen. Und so war dann auch unser Schlachtruf nicht „Helau" sondern „Lummer - Land". Das Motto lag nahe - woher sonst der Name unseres Vereins und der Kinderkrippengruppen?!
Im Jahr 2010 kam der Bauernhof „Lönneberga" in Lüdermünd für Veranstaltungen, Kinderferienprogramm etc. hinzu, also gingen wir in 2010 verkleidet - nein, nicht als „Michel und Ida", sondern - als Bauernhoftiere (Schwein, Kuh, Huhn, Schaf ...), Bauer, Bäuerin und Vogelscheuchen.
Unser Kinderbauernhof „Lönneberga" soll Kindern das bäuerliche Leben in der Zeit um 1900 nahe bringen. Die Angebote in unserem Ferienprogramm dort sind oft an Handwerk und Traditionen geknüpft. Es wird gefilzt, Papiermaché hergestellt, Cremes gerührt, Marmelade gekocht und vieles mehr.
Für die Zukunft ist ein Kindermuseum in den Räumen im ersten Stockwerk des Bauernhofs geplant.
Die Wilde 15 e. V. beschäftigt sich nun schon eine ganze Weile mit historischen Themen. Deshalb wollten wir das auch im Kinderkarneval tun. Wir fragten uns: „Was gehört zu Fulda? Was ist typisch?" Das Motto der Gruppe der „Wilden 15" im Kinderkarnevalsumzug 2011 wurde „Fuldaer Traditionen": Hutzelfeuer, Hutzelprinz, „in die Wurscht gehen ...", Schwartemagen, Fulda-Lilie, Kräppel ...
Wir bauten unsere Handwägen aus dem Vorjahr um. Auf dem ersten Handwagen wurde das Fuldaer Wappen mit der Fulda-Lilie und ein Schild mit dem Motto „Fuldaer Traditionen" zur Schau gestellt.
Auf dem folgenden Handwagen war ein Hutzelfeuer aufgeschichtet und auch eine Hutzelpuppe darauf durfte nicht fehlen. Begleitet wurde der Handwagen von einem Hutzelprinz. Hutzelkinder liefen um das „Feuer", „bewachten" es und warfen Tüten mit Süßigkeiten in die Menschenmenge, die am Straßenrand stand und „Helau" jubelte.
Den dritten und letzten Handwagen zierte ein dickes, fettes Schwein, das Glück gehabt hatte und noch nicht zu Wurst verarbeitet worden war. Und wenn unsere Metzger und Landfrauen keine Würste und Schwartemagen an die Narren verteilten, dann warfen auch sie unsere „Wilde 15-Tüten".
Der Wettergott meinte es gut mit uns. Es war kalt - wie es eben immer zu Karneval ist - aber die Sonne schien. Die Fuldaer Zeitung sprach von „20000 närrischen Zuschauern" und „mehr als 2000 Aktivisten im Zug, die mit immerhin knapp 100 Nummern glänzten". Wir hatten viel Spaß bei der Planung, Umsetzung und Durchführung unseres Faschingsprojektes und sind sicher auch im nächsten Jahr wieder dabei.
